Flatrate
Wer gerne mobil ins Internet geht, für den ist ein Surf-Stick ein Muss. Das handliche Modem macht jedes Notebook im Handumdrehen Internet-tauglich. Wer außerdem zu der Gruppe der Vielsurfer gehört, sollte einen Flatrate-Tarif für das Mobil-Surfen buchen. Inzwischen gibt es Daten-Flatrates sowohl als Laufzeitverträge wie auch auf Prepaid-Basis.
Mit einer so genannten Daten-Flatrate kann der Nutzer so oft und so lange er möchte mit dem Laptop im Internet surfen, E-Mails schreiben, Musik downloaden, Videoclips verschicken oder Online-Games spielen. Die Kosten bleiben stets überschaubar bei gleichzeitiger Maximalnutzung des mobilen Internets. Wie alle Datentarife können auch die Daten-Flatrates der Anbieter zu einem bestehenden Mobilfunkvertrag (der nur für die Sprachtelefonie ausgelegt ist) hinzugebucht werden.
Unterschiede gibt es bei den Internet-Flatrates vor allem in punkto Surf-Geschwindigkeit: je nach Mobilfunknetz variiert das Surf-Tempo zwischen 384 Kilobit pro Sekunde im Download (UMTS-Niveau) und 7,2 Megabit pro Sekunde im Download (HSDPA). Die Technologie HSPA+ bietet sogar High-Speed-Datenraten von bis zu 28 Megabit pro Sekunde im Downlink. Der Nutzer sollte sich also im Voraus überlegen, wie wichtig ihm die Surf-Geschwindigkeit ist und dementsprechend einen Anbieter auswählen.
Flatrate-Tarife für das mobile Internet gibt es in verschiedenen Varianten: Wer eine Monats-Flat wählt, zahlt zwar etwas mehr, kann aber jederzeit ohne Limit mobil ins Internet gehen. Ab einem monatlichen Gesamtverbrauch an Daten von fünf Gigabyte drosseln praktisch alle Anbieter die Surf-Geschwindigkeit. Der Nutzer muss sich dann mit GPRS-Tempo zufrieden geben, das bedeutet maximal 53 Kilobit pro Sekunde im Download. Zum neuen Abrechnungszeitraum steht dann wieder die volle Datenrate zur Verfügung.
Tages-Flatrates erlauben eine intensive Nutzung an einzelnen Tagen. Je nach Anbieter gibt es die Abrechnung nach Kalendertagen (von 0 bis 24 Uhr) oder im 24-Stunden-Takt. Einige Provider haben inzwischen auch Wochen-Flatrates im Angebot. Vor der Buchung eines Datentarifs sollte sich der Verbraucher also überlegen, wie sein Surf-Verhalten aussieht. Wann und wie oft möchte man mobil online gehen? Will man nur E-Mails mit einem niedrigen Datenvolumen lesen oder datenintensive Musikdateien herunterladen? Braucht man einen Surf-Stick mit einer durchschnittlichen Surf-Geschwindigkeit oder will man ein Modem für ein High-Speed-Netz? Die richtige Kombination aus Surf-Stick und Datentarif hängt davon ab, was der Mobil-Surfer im Netz machen will und welcher Nutzertyp er ist.